Montag, 14. Dezember 2015

[Montagsfrage] Durchs Bloggen kritischer mit Büchern?

eine Aktion von Buchfresserchen.
Bist du mit Büchern kritischer geworden, seit du bloggst?

Ich hätte diese Frage selbst gerne mal objektiv beantwortet...! Aber es bleibt wohl doch wieder an meiner subjektiven Wahrnehmung hängen;-) Ich würde die Frage inzwischen mit ja beantworten, weil das Bloggen doch so einiges mit sich gebracht hat. Zum Beispiel lese ich viel mehr und habe dadurch mehr Bücher in petto, die ich miteinander vergleichen kann. Auch wenn ich da etwas im Zwiespalt bin. Letztendlich möchte ich doch jedes Buch gerne für sich betrachten, aber man vergleicht ja geradezu automatisch. Aber es wird natürlich auch schwieriger mit den originellen Ideen und das man, auch nach dem 10. dystopischen Buch, noch absolut überrascht ist. Außerdem befasse ich mich durch die Monatsfavoriten oder Rezensionen nach dem Lesen noch viel genauer mit der Geschichte und würde sagen, dass ich auch dadurch kritischer geworden bin. Für so manches Buch tat es mir schon leid, aber es braucht inzwischen dann scheinbar doch mehr, um mich zu überzeugen, wo mein Teenager-Ich noch jubiliert hätte;-P Wie sieht es bei euch aus?

Guten Wochenstart und liebe Grüße
Eli

Kommentare:

  1. Huhu :)

    Ich empfinde das genau wie du: das Bloggen zwingt mich, reflektierter zu lesen, wodurch ich letztendlich auch kritischer bin. Mir fallen positive und negative Aspekte eher auf und ich kann sie eindeutiger benennen. Ein toller Nebeneffekt, wenn man mich fragt. ;)

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

    P.S.: Hast du Lust auf eine tolle Geschichte und ein Gewinnspiel? Dann schau doch mal bei meinem Weihnachtsspecial vorbei!

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    1. Hi Ellie!

      Das ist auf jeden Fall ein Nebeneffekt der guten Sorte;)Und ich lese auch mehr Rezensionen von anderen, wodurch mir wieder Aspekte klar werden, auf die ich nie geachtet hätte. Insofern erweitert man ja sogar noch sein Repertoire.
      Danke für dein Kommentar und ich schaue bestimmt gleich mal bei dir vorbei:)

      Liebe Grüße

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  2. Hallöchen Eli,

    ja, ich kann dich wirklich sehr gut verstehen. Mir geht es da nicht viel anders. =) Allerdings habe ich nicht so extrem den Vergleich. Immerhin lebe ich gerade noch voll mein Teenager-Ich aus. =D
    Welche Meinung über welches Buch hat sich denn bei dir so verändert mit der Zeit?

    Alles Liebe
    Luz

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    1. Hi Luz,

      extrem und viel ist ja auch immer Auslegungssache... und mit der Zeit werden es schon mehr werden;)
      Richtig so! - lebe dein Teenager-Ich aus. Das tue ich zum Teil auch noch, obwohl ich schon etwas älter bin;P
      Da ich sehr selten ein Buch nochmal lese, kann ich dir das gerade gar nicht sagen. Aber ich weiß, dass mir früher zum Beispiel die Göttlich-Trilogie gefallen hätte, als es nun der Fall war. Ich hab einfach schon so viel mythologische Geschichten gelesen, dass es mir dort zu wenig war und die Charaktere waren sympathisch, aber so richtig rausgestochen haben sie auch nicht.
      Danke fürs Vorbeischauen und kommentieren!:)

      Liebe Grüße

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  3. Mir geht es genauso. :) Mein Teenager Ich, fand Twilight ganz toll, aber ob ich das jetzt noch lesen könnte. haha :D
    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. Hey Sarah,

      der Twilight Hype ist komischerweise an mir vorbeigegangen. Ich hab das erste Buch nach dem Film geguckt, aber bin nie so richtig mit warm geworden, weil ich Robert Pattinson nicht mag. Aber ich glaube als Teenager hätte ich die Bücher auch verschlungen;D
      Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße!

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  4. Ich lese zuwenige Bücher und pendle zwischen Genres, um wirklich 10 Bücher eines Typs zu lesen, sodass sich Ideen doppeln. Bei Romantik-Geschichten fällt mir das aber auf und ich muss mich zwingen, meine Vorurteile wegzuschieben, dass das Buch nicht nur ein KLischee bedingt, sondern noch 9 andere (was ich erst wissen kann, wenn ich das Buch gelesen habe...) Ich glaube aber daran, dass jedes Buch etwas Einzigarties hat - und danach muss ich sehr genau suchen :P

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    1. Hi Evy,

      umso besser, wenn sich nichts doppelt, würde ich sagen;) Ja bei Liebesgeschichten ist es natürlich schon quasi unmöglich das "Rad" neu zu erfinden:D Aber ich finde da geht es auch eher darum, ob es nachvollziehbar ist und ob es mich vielleicht sogar gefühlsmäßig erreicht;)Ich denke auch, dass jedes Buch etwas Einzigartiges hat. Das wichtige ist ja auch, wie der Autor seine Geschichte erzählt.

      Liebe Grüße
      Eli

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    2. Ja, sowas gibt es :-) Neulich hat es eine Autorin geschafft, das zu schreiben was mein 15-jähriges Ich tatsächlich gedacht hätte. Wenn es mit 15 schon verliebt gewesen wäre :-)

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