Montag, 9. Dezember 2013

[Nachgefragt] Routine beim Schreiben von Rezensionen?

Gibt es eine bestimmte Routine, wenn du Rezensionen schreibst?

Die heutige Frage stelle ich, weil ich selbst noch keine richtige Routine gefunden habe. Gerade am Anfang meiner Blogger-Phase habe ich nach dem Lesen oftmals viel zu viel Zeit verstreichen lassen bis ich endlich die Rezension geschrieben habe. Meistens hatte ich dann schon andere Bücher in der Zeit gelesen und mir viel es schwer mich an gewisse Sachen zu erinnern. Also habe ich mir den Ratschlag zu Herzen genommen, gleich nach dem Beenden eines Buches mich an die Rezension zu setzen. Das klappt inzwischen besser als am Anfang, aber immer noch nicht so, wie ich es gern hätte. Denn ich verdaue auch gern erstmal das Gelesene, wobei ich wieder aufpassen muss, nicht in alte Muster zu verfallen. 

Mich interessiert, ob ihr eine Routine habt und ob sie von Anfang an da war oder ob man etwas Zeit braucht, damit sich sowas einpendelt und man herausfindet, wie man am besten vorgeht? Ich würde mich über Inspiration eurerseits freuen;)

Liebe Grüße,
Eli

Kommentare:

  1. Hey! =)

    Bin grad auf deinen Blog gestoßen und gleich mal Leser geworden! ;)

    Mir geht es eigentlich ziemlich ähnlich. Ich versuche immer gleich nach dem Lesen die Rezension zu schreiben, aber oft kommen dann doch wieder andere Dinge dazwischen... aber manchmal finde ich es auch gar nicht so schlecht, dann denke ich noch einmal genauer über die Geschichten nach und kann so eine "reflektiertere" Rezension schreiben.

    LG
    Cat

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    1. Freuuude - ein neuer Leser:))) Na dann herzlich willkommen;)
      Reflektieren finde ich auch ganz wichtig. Meistens ruht die fertig geschriebene Rezension auch mindestens einen Tag bei mir. Da fallen des Öfteren nochmal Unstimmigkeiten auf.

      Liebe Grüße,
      Eli

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  2. Am Anfang hatte ich einfach ein Buch zur Hand genommen, das ich schon gelesen habe und versuchte etwas zu schreiben. Das resultierte meist in eine Vierzeilenrezension, die keinen wirklich helfen konnte.
    Mittlerweile lasse ich immer etwas Zeit zwischen Lesen und Rezensieren, sodass ich mich etwas entfernter vom Buch befinde. Es gibt oft Bücher, die lassen einen aufgewühlt oder einfach nur glücklich zurück. Setzt man sich da direkt an die Rezi, dann überschatten die positiven Dinge meist die Minuspunkte, die man in eine Rezi einbringen sollte. Wenn man das nicht so will, dann könnte man alternativ einfach direkt eine Rezi schreiben, diese dann etwas ruhen lassen und letztendlich nochmal zur Hand nehmen und überarbeiten.

    So ist das auf jeden Fall bei mir, wobei ich das auch erst entwickeln musste. Aber das ist doch normal, noch ist kein Meister vom Himmel gefallen ;)

    lg bibi (:

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    1. Ja das habe ich auch schnell feststellen müssen, dass es einfach nicht funktioniert, wenn man ein Buch rezensieren will, was man vor Ewigkeiten gelesen hat. Schade eigentlich, wenn die Eindrücke so „schnell“ verfliegen!

      Eben…Übung macht den Meister;D

      Liebe Grüße,
      Eli

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  3. Mir geht es da ähnlich - ich versuche meist so schnell wie möglich die Rezi zu schreiben, wenn ich das Buch fertig habe, aber wie das nun mal als Mutter von zwei kleinen Kindern ist, kommt dann meist immer etwas dazwischen ;)
    Ich finde es aber auch nicht schlecht, weil man so die prägnanten Sachen direkt im Kopf hat und es das ist, worauf es eigentlich ankommt (also was einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat...)
    Liebe Grüße :)
    Nora

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    1. Bewundernswert, dass du überhaupt zum Lesen und Rezensieren kommst;) Wahrscheinlich erst, wenn die Kleinen schlafen oder? Wenn meine Nichte bei mir ist, kann ich auch von Anfang an davon ausgehen, nichts zu schaffen, was ich mir vorgenommen habe:D

      Das stimmt prägnante Dinge behält man länger. Da wird es manchmal nur schwierig über ein paar Zeilen hinaus zukommen. Gerade bei den Büchern, die einen nicht ganz so begeistert haben.
      Deswegen find ich Stichpunkte auch gar nicht so schlecht. Die kann man schnell runter schreiben und später mit arbeiten.

      Liebe Grüße,
      Eli

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  4. Ja, ich muss auch ziemlcih zeitnah nach Beenden des Buches die Rezi dazu schreiben, weil ich, wenn ich nicht mehr unmittelbar unter dem Eindruck des Buches stehe, vieles nicht mehr weiß und mich dann ärgere :D
    Mir hilft es auch sehr, den Inhalt zu verarbeiten, wenn ich eine Rezi schreibe - so quasi als Therapieersatz xD
    Und wenn ich mal gleich keine Zeit und/oder Lust habe, dann schreibe ich mir trotzdem ein paar Stichpunkte auf, die ich dann später in der Rezi verarbeiten kann.
    Das ist so meine "Routine" dabei - wenn man das so nennen kann :D

    Liebe Grüße
    MelMel

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    1. Ich hatte auch schon so oft die Situation, dass ich nach dem Beenden dachte „Ach klar das merkst du dir auf jeden Fall!“ und später wollte es mir partout nicht mehr einfallen.

      Deshalb denke ich auch Stichpunkte sind nie verkehrt. Abändern und hinzufügen kann man später immer noch.
      Als Therapieersatz klingt auch nicht schlecht:D Stört das dann nicht, dass es spoilerfrei bleiben muss?^^

      Liebe Grüße,
      Eli

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  5. Ich hab da nicht wirklich eine Routine drin, aber auf die harte Tour habe ich auch gelernt, dass man Rezensionen wohl nicht zu kurz und nicht zu lang nach dem Lesen schreiben sollte. Und Notizen muss ich mir seit neuestem auch immer machen, für den Fall das ich was vergesse :D

    Liebe Grüße
    MissDuncelbunt

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    1. Du machst mich neugierig. Was heißt, dass du es auf die harte Tour gelernt hast?;)

      Liebe Grüße,
      Eli

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  6. Eine wirkliche Routine habe ich bisher auch noch nicht gefunden... seit knapp 10 Monaten. oO
    Ich versuche aber immer die Rezensionen möglichst zeitnah zu schreiben. Meistens brauche ich aber erst mal eine gewisse Überwindung und dann muss ich auch "reinkommen", sonst werden die Rezis nur Gedankenmatsche. Und ich bin ein sehr fauler Mensch. ^-^
    Aber obwohl ich noch keine wirkliche Routine gefunden habe, habe ich gemerkt, dass ich irgendwie doch ein Muster gefunden habe, ich schreibe jetzt nämlich zu den meisten Büchern, die ich gelesen habe, eine Rezension und nicht dann mal eine, wenn ich gerade Lust dazu habe. :)

    Liebe Grüße! :)

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    1. Witzig...beim letzten Punkt ist es bei mir anders. Ich hatte am Anfang immer den Anspruch an mich selbst, wirklich zu jedem Buch eine Rezi zu schreiben. Ich finde damit hab ich mir manchmal unnötig Druck gemacht. Und wenn mir heute mal nicht nach einer Rezi zumute ist, lass ich´s eben.

      Aber ist doch wunderbar, wenn du jetzt schon tendenziell mehr Rezensionen schreibst als früher:)

      Liebe Grüße,
      Eli

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  7. Hm...
    Routine würde ich es nicht nennen, eher den Versuch eine Routine auszubilden ^^
    Ich versuche immer in einem Extraheft mitzuschreiben, was mir gefallen und was mir nicht gefallen hat, verlege und vergesse dieses aber irgendwie immer wieder °//////°
    Unterstreichen und Eselsohren sind bei mir NoGos.
    Für die Rezensionen versuche ich dann also meinen Notitzen immer mit einzubeziehen. Vorher gehe ich diese aber noch einmal durch und streiche, bzw. ergänze.
    Meine Rezensionen teile ich immer in mehrere Rubriken auf, das wäre wohl die einzige "Routine", die ich wirklich drinhabe.
    Ansonsten gilt auch bei mir: Möglichst zeitnahes Abtippen, allerdings nicht direkt nach Beenden des Buches, damit sich der Inhalt noch etwas setzen kann. Schwer ist es die Balance zwischen beidem zu finden, denn wen ich zu lange warte, vergesse ich Dinge schnell.

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    1. Ein Notizbuch extra für den Blog steht auch noch auf meiner Einkaufsliste;)
      Denn Unterstreichen&Co geht für mich auch gaaaar nicht!

      Rubriken finde ich bei anderen auch ganz nett, aber selbst kann ich das irgendwie nicht. Ich fühl mich da zu eingeschränkt und hätte vielleicht auch nicht jedes Mal etwas dazu zu sagen.

      Liebe Grüße,
      Eli

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